SV Ascha Meister der Bezirksliga-West, Saison 1999-2000
Bilder Chronik Nr. 16

1. Mannschaft des SV Ascha, Meister der Bezirksliga-West, Saison 1999-2000

Im ersten Bezirksligajahr konnte unsere Mannschaft nach wechselhaftem Saisonverlauf am vorletzten Spieltag mit einem Sieg über den SV Ihrlerstein den Erhalt der Klasse sichern. In der Saison 1999/2000 spielte man von Anfang an um die Spitze mit. Taktische Disziplin, gute Kameradschaft und auch oft das nötige Quäntchen Glück zum richtigen Zeitpunkt waren sicher einige Gründe für diesen sportlichen Höhenflug.

Besser als die Schlagzeile des dienstäglichen Zeitungsberichtes unseres Günther Frohnholzer konnte man unsere Gefühle, unseren Stolz, unsere Freude nicht beschreiben:

Ein kleiner Fußballort im Landkreis steht Kopf:

SV Ascha ist Bezirksliga-Meister

Meisterbilanz:        26 Spiele     16 Siege     4 Unentschieden     6 Niederlagen

52 Punkte , 53:28 Tore

Die zweite Bezirksligasaison 1999/2000 begann denkbar schlecht mit einer 1 : 3 Auswärtsniederlage beim Neuling FC Hohenthann. Doch bis zum Herbst errang unsere Mannschaft acht Siege, spielte einmal unentschieden und verlor nur mehr in Kelheim (0:5 während des Gäubodenvolksfestes!), in Velden und Deggendorf. Wir standen in Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Ein wohl entscheidender Sieg war der gegen unseren Nachbarrivalen SV Neukirchen am 17. Oktober vor über 500 Zuschauern, mit 2:0 errangen wir zum Ende der Vorrunde einen prestigeträchtigen und vor allem Selbstbewusstsein einflößenden Erfolg. Bis zum Beginn der Winterpause folgten weitere drei siegreiche Spiele, die noch zusätzlich Mut auf mehr machten. Zur Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde ging es im März 2000 an den Gardasee, wo die Grundlagen für den späteren Meisterschaftskampf gelegt wurden. Auch die von Trainer Werner Kunstmann favorisierte defensivere Spieltaktik wurde erfolgreich eingeschliffen. Im Frühjahr gab es dann auch nur mehr eine 2 : 4 Niederlage beim TSV Natternberg. Drei Remispartien und drei Siege gegen Altheim, bei Kickers Plattling und in Ergolding, letztere zwei denkbar knapp mit 1 : 0 hielten uns auf Meisterschaftskurs. Vor allem in diesen zwei Partien hatten wir auch das notwendige Quäntchen Glück, das ja bekanntlich nur die führenden Mannschaften in der Tabelle haben. Zum wohl vor entscheidenden Heimspiel um die Meisterschaft in der Bezirksliga-West erwarteten wir den unmittelbaren Rivalen, die SpVgg Deggendorf am Sonntag, 21. Mai 2000 in unserem Aschaer Waldstadion. Am Tag vorher hatte nämlich unser Nachbarverein SV Neukirchen mit einem 3 : 3 Unentschieden beim SV Ihrlerstein einen weiteren

Was fast keiner zu glauben wagte, trat am vorletzten Spieltag ein. Mit einem knappen 1:0 Heimsieg gegen die SpVgg Deggendorf holte sich die Mannschaft mit ihrem Trainer Werner Kunstmann die Bezirksligameisterschaft 1999/2000 und war somit Aufsteiger in die Bezirksoberliga Niederbayern. Unsere Mannschaft mit ihrem Trainer und den Verantwortlichen um Vorstand Johann Schambeck hatte wahrlich große Vereinsgeschichte geschrieben.

Mitbewerber um die Meisterschaft entscheidend „geschädigt“. Ein von taktischen Zwängen geprägtes Spiel sahen über 350 Zuschauer an diesem denkwürdigen Sonntag im Mai. Die spielerische und technische Überlegenheit der Gäste machten unsere Mannen mit unbändigem Einsatz  und klug geführten Konterangriffen mehr als wett. Nach einer torlosen ersten Halbzeit spürten wohl viele Zuschauer mit fortdauernder Spielzeit, dass ein einziges Tor dieses Match schon entscheiden könnte. Die Spannung und der Zigarettenkonsum mancher Zuschauer steigerte sich von Minute zu Minute. In der 55. Minute war es dann soweit. Wir bekamen in halblinker Position, ca. 20 Meter Torentfernung einen direkten Freistoß zugesprochen. Unser Spezialist Klaus Gospodarek legte sich das Spielgerät zurecht. Mit seinem wohl wichtigsten Schlenzer seiner Fußballerlaufbahn in das Deggendorfer Tordreieck brachte er unsere Mannschaft in Führung. Unbeschreiblich der Jubel bei den Hausherren und ihren Anhängern. Bis zum Ende der Partie mussten wir aber noch wütende und verzweifelte Angriffe der Deggendorfer über uns ergehen lassen, noch dazu 13 Minuten lang in personeller Unterzahl. Beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Schmalzbauer brachen alle Dämme …

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