Unser sportliches „Aushängeschild“: Uwe Gospodarek

Uwe Gospodarek
Steckbrief:

Geburtsdatum: 6. August 1973 in Straubing
Größe: 1,83 m
Gewicht: 80 kg
Familienstand: verheiratet mit Ehefrau Veronika
3 Kinder (Fabio, Giuliana, Alessio)
Schulabschluss: Hauptschule
Erlernter Beruf: Einzelhandelskaufmann
Hauptcharakterzüge: Ehrgeiz, Ehrlichkeit
Traumverein: FC Barcelona
Vorbild in derJugend: Sepp Maier

Bereits 1981 im Alter von 8 Jahren begann unser Uwe in der D-Jugendmannschaft des SV Ascha (Altersklasse bis 12) seine Fußballerlaufbahn. Als rechter Verteidiger errang er mit der Mannschaft gleich seinen 1. Meistertitel. Im Folgenden eine statistische Auflistung seiner überaus erfolgreichen Jahre beim SV Ascha:

Spieljahr Mannschaft Platz Position Spiele Tore
1981/82 D-Junioren 1. Feldsp. 16 4
1982/83 D-Junioren 2. Feldsp. 12 7
1983/84 D-Junioren

C-Junioren

1.

1.

Feldsp./Torwart 20/18 21/5
1984/85 D-Junioren

C-Junioren

4.

3.

Feldsp./Trw./Fsp. 1/31/9 15/10
1985/86 D-Junioren

C-Junioren

4.

1.

Feldsp./Torwart 14/18 20/1
1986/87 C-Junioren 3. Torwart 16
1987/88 A-Junioren 1. Torwart 22
Gesamtbilanz 5 Meisterschaften 168 83

Schon 1986 gehörte Uwe zum Stamm der C-Jugend-Bayernauswahl und nahm am DFB-Schülerlager in Duisburg teil.

Im Sommer 1988 wechselte Uwe in die B-Junioren-Bayernligamannschaft des SSV Jahn Regensburg, der er der Saison 1988/89 angehörte.

Als vierfacher U 16-Nationalkeeper wechselte zur Saison 1989/90 zum FC Bayern München, wo er nach der B- und A- Juniorenzeit und zahlreichen U- Nationalmannschaftsberufungen schließlich in der Amateurmannschaft Hermann Gerlands, seinem großen Förderer, landete.

In der Saison 1991/92 bestritt Uwe als Torwart des FC Bayern unter Trainer Erich Ribbeck in Leverkusen sein erstes Bundesligaspiel, das er aber leider gleich verlor, was aber nachweislich nicht an ihm lag, sondern an der damaligen sportlichen Situation beim FC Bayern.

In den Spieljahren 1992/93, 1993/1994 und 1994/95 bestritt er als 2. Torwart hinter Raimond Aumann und Oliver Kahn noch insgesamt 6 Bundesligaspiele, gehörte auch bei der BL-Meisterschaft 1993/94 dem Profikader der Bayern an.

Auch zwei Champions-League-Spiele bestritt Uwe in dieser Zeit und zwar beim IFK Göteborg (2 : 2) und in München gegen Ajax Amsterdam (0 : 0).

Den sportlichen Durchbruch schaffte aber unser Uwe beim VfL Bochum, zu dem er zur Saison 1995/96 wechselte und gleich den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Dabei war Uwe Stammtorhüter und absolvierte 33  Zweitligaspiele. In den zwei folgenden Saisonen war Uwe für den VfL Bochum insgesamt 49-mal in der 1. Bundesliga im Einsatz und erhielt fast durchwegs hervorragende Kritiken. Seinen sportlichen Höhepunkt erlebte er wohl in der Saison 1996/97, als er im Fußball-Fachmagzin „Kicker“ in der Rangliste des deutschen

Fußballs als Torhüter einen hervorragenden 2. Platz hinter Oliver Kahn, aber noch vor so bekannten Profis wie Jens Lehmann, Stefan Klos und Claus Reitmaier belegte. 1999 folgte Uwe dem Lockruf Otto Rehagels nach Kaiserslautern, weil er dort in der Königsklasse des Vereinsfußballs, der Champions-League, spielen wollte. Doch es kam tragischerweise ganz anders. In einem Vorbereitungsspiel seines 1. FC Kaiserslautern in Mainz gegen Inter Mailand verletzte er sich ohne Einwirkung eines Gegners so unglücklich und schwer an der Schulter, dass er mehrere Monate ausfiel und sportlich nicht mehr richtig auf die Füße kam. Sporadische Einsätze ( nur 8 ) halfen nicht über die Enttäuschungen hinweg und vor allem vermisste Uwe ständige Spielpraxis. Diese ermöglichte ihm der damalige Regionalligist SSV Jahn Regensburg, für den er in der Saison 2002/2003 33 Punktespiele bestritt und sogar Meisterschaft und Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Trotzdem wechselte Uwe zur Saison 2003/2004 aus sportlichen Gründen  zum Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen, für den er über 100 Zweitligaspiele absolvierte. Seine Wertschätzung in Burghausen dokumentierte u.a. sein Amt als Mannschaftskapitän. Zur Saison 2007/2008 unterschrieb Uwe beim damaligen Zweitligisten Borussia Mönchengladbach einen Dreijahresvertrag, gehörte dem Aufstiegskader an und hütete in der abgelaufenen Saison wieder viermal das Tor der „Fohlen“, bevor ihn der neue Trainer Hans Meyer zu Beginn der Rückrunde aus sportlichen Gründen aus dem Profikader strich.

nachfolgend Fotos, Zeitungsberichte, Beiträge im Fußballmagazin „Kicker“ über den sportlichen Werdegang von Uwe

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Freundschaftsspiel: SV Ascha- SV Wacker Burghausen

29.05.2007

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Der SV Wacker Burghausen gewinnt das Freundschaftsspiel in Ascha mit 9:1 – Burghausen,  in Andenken des tödlich verunglückten Marek Krejci, läuft geschlossen mit „seiner“ Nr. 11 auf.

Auch der Himmel weinte dicke Tränen in Form von starkem Regen und schloss sich der allgemeinen  Trauer um Burghausens Stürmer slowakischer Abstammung an. Vor dem Spiel wurden an die zahlreich mitgereisten Fans von Wacker Burghausen schwarze Trikots mit dem Bild von Krejci und mit dessen Namen und Rückennummer verteilt. Ganz in schwarz läuft auch die Mannschaft von Kapitän Uwe Gospodarek auf und trägt  geschlossen  das Trikot mit der Nr. 11. Bis auf die zu ihren Nationalteams abgestellten Akteure Dragan Bogavac, Vlado Jeknic, Markus Palionis und Goce Toleski stellte der Zweitligaabsteiger sein komplettes Team zu diesem freundschaftlichen Aufeinandertreffen. Einer der prominentester Spieler der Wackeraner, nämlich Michael Wiesinger  (früher Nürnberg, Bayern, 1860)  konnte  wegen Verletzung nicht auflaufen, war aber im Teamcoaching für den fehlenden Neu-Trainer Ingo Anderbrügge vertreten.

Nachdem Schiedsrichter Thomas Dreyer vom TSV Oberschneiding nach einer Gedenkminute das Spiel freigegeben hatte, übernahm  sofort der künftige Regionalligist das Kommando. Der SV Ascha wollte seinerseits natürlich so lange wie möglich das erste Tor des „Salzach Sturmes“ verhindern und dies gelang auch bis zur 15. Minute, als der erste Treffer für Burghausen durch  Nik Ledgerwood fiel. Weiter rollte Angriff auf Angriff auf den Kasten des scheidenden Torwarts des SV Ascha, Thomas Schießl und bis zur Pause erhöhte Wacker auf  4:0. Nur eine richtige Chance verbuchte dabei der Bezirksligist in der ersten Hälfte, als Klaus Wollner einen Kopfball (30.) über die Latte setzte.

Auch im zweiten Abschnitt sorgte starker Regen mit heftigen Windböen begleitet dafür, dass selbst unter dem Tribünendach  ein Teil der 400 Zuschauer noch nass wurde.

In der 48. Minute durfte  auch der SV Ascha jubeln, als Stefan Völkl nach Vorarbeit von Andreas Liebl den Ball aus 12 Meter halbrechter Position ins rechte obere Eck hämmerte und dem Neu-Gladbacher Uwe Gospodarek keine Chance ließ.

Mit stetigen Rhythmuswechsel kontrollierte und bestimmte dann die Profitruppe  weiterhin die Partie und erzielte in regelmäßigen Abständen (67./ 72./ 75./83./89.) die Tore bis zum Endstand von 9:1. In der 75. Minute trat Uwe Gospodarek selbst zur Exekution an und verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 7:1-Zwischenstand. Zu gerne hätte der inzwischen eingewechselte A-Juniorentorwart „Bene“ Leibl den Ball seines Kollegen abgewehrt.

Mit viel Applaus wurden Thomas Schießl, Andreas Liebl und Klaus Wollner bei den Auswechselungen bedacht, denn für sie war es der letzte Auftritt im Dress des SV Ascha.

Nach dem Spiel waren  Autogramme der Profis das Objekt der Begierde, speziell wurde natürlich Aschas Vorzeigefußballer von kleinen und großen Fans umringt. Eine weitere Autogrammstunde im propenvollen Sportheim mit der kompletten Mannsch