Im Rahmen eines Ehrenabends wurden Rosi Butterworth, Günther Aumer und Stefan Dorfner sen. für ihre Vereinsarbeit geehrt.
Nach dem Sektempfang begrüßte Konrad Landstorfer aus der Vorstandsriege des SV Ascha neben den zu Ehrenden die Mitglieder des Vereinsausschusses, Ehrenvorstand Reinhard Bohmann sowie die Ehrenmitglieder Fred Dorfner und Hansi Ring im Sportheim Ascha. Landstorfer ging auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes ein, noch dazu, wenn diese auch noch über einen langen Zeitraum ausgeführt wurden. Der Sportverein nimmt dies deshalb wieder zum Anlass, die zur Jahresversammlung 2025 ausgeschiedenen Funktionäre zu ehren und zu verabschieden.

Wie zum Beispiel die Leiterin der Damengymnastik Rosi Butterworth. Laudator Karl Schambeck bezeichnete Rosi als Herz, Stimme und Motor der Gymnastikdamen. “Mit ihrem organisatorischen Talent verstand sie es, die Damen bei bester Laune zu halten und Freundschaft und Zusammenhalt zu fördern. Unter ihrer 17-jährigen Leitung der Abteilung ab Juni 2008 standen immer geeignete Übungsleiterinnen zur Verfügung, die für die Fitness der Ladies sorgten“, so Schambeck. Über 17 Jahre hat sie auch dafür gesorgt, dass es zu den Sportwochenenden immer ein reichhaltiges Angebot an der Kuchentheke gab. Er wünschte ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und Glück und schöne Momente bei ihrer zweitliebsten Leidenschaft, dem Theater.

Von 1992-2025, also nicht weniger als 33 Jahre, hat Günter Aumer Verantwortung beim Sportverein Ascha übernommen. Laudator Hansi Ring würdigte diesen langen Zeitabschnitt des ausgeschiedenen Funktionärs. Allein 20 Jahre hat er als 1. Schriftführer von 1992-2012 vieles in der Vereinshistorie des SV Ascha dokumentiert, viele herausragende Ereignisse des Sportvereines mitgestaltet aber auch mitgeprägt. Es war auch noch eine Zeit, in dem E-Mail, WattsApp, Facebook und Co. noch keine Rolle spielten und das meiste noch konventionell in Papierform erstellt werden musste. Es folgten für Günther im Anschluss seiner Schriftführertätigkeit weitere 13 Jahre, in denen er als Kassenprüfer die Finanzen des Sportvereins überwachte und im Vereinsausschuss tätig war. Der Laudator ging aber noch auf die sportliche Vita von Günther Aumer ein, der in seiner Fußballlaufbahn 233 Pflichtspiele für die Senioren mit 112 Toren, sowie 51 AH-Spiele mit 19 Toren absolvierte und dabei 3 Meisterschaften feiern konnte. Als leidenschaftlicher Stockschütze, vielfacher Gemeinde- und Vereinsmeister, galt seine Liebe aber mehr der Eisstockabteilung. Als Wettbewerbsleiter und Berichterstatter ist er weiter eine wichtige Unterstützung in der Abteilung auf den Asphaltbahnen.
In seiner Laudatio für Stefan (Steff) Dorfner ging David Groth zunächst auf die Fußballkarriere des Geehrten ein. Auf insgesamt 344 Pflichtspiele und 61 Tore kann Stefan Dorfner zurückblicken. 18 Jahre spielte er dabei im Seniorenbereich. Zu seiner sportlichen Bilanz gehörten dann noch weitere 228 Spiele mit 51 Toren, die dann bei den „Alten Herren“ mit einem Abschiedsspiel 2002 zu Ende ging. Nach seiner aktiven Zeit als Fußballer schloss er sich der Eisstockabteilung des SV Ascha 1998 an und ab 2004 wurde er zum Abteilungsleiter der Sparte gewählt. Er leitete diese Abteilung bis zum Jahr 2010. So ganz nebenbei, ab 2006, führte er das Amt als 2. Vorstand des Gesamtvereines aus. Das Highlight und die Herausforderung zugleich für ihn war sicherlich das 50-jährige Gründungsfest des SV Ascha 2009. Durch die Erkrankung des 1. Vorstandes musste er kurzfristig in die Bresche springen und stemmte diese Aufgabe mit Bravour. Nach kurzer Schaffenspause übernahm Steff erneut Verantwortung und wechselte wieder zu den Fußballern. Ab 2021 warteten als Jugendleiter vielfältige Aufgaben im Nachwuchsfußball auf ihn. Lohn der Arbeit waren dann Erfolge mit drei Meisterschaften der C-Junioren in seinem Zeitraum von 2021-2025. Beim Sportfest dieses Jahres wurde Stefan Dorfner zudem für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. “Der SV Ascha dankt dir von Herzen für alles, was du für unseren Verein getan hast“, so die Schlussworte vom Laudator.

Die geehrten erhielten neben einer gerahmten Erinnerungsurkunde einen auf die Person zugeschnittenen Gutschein und zudem Blumen für die Damen als kleines Dankeschön.
Mit einem Erinnerungsfoto und einem gemütlichen Beisammensein in vorweihnachtlicher Atmosphäre endete schließlich der Ehrenabend.
